kreativ

In diesem Bereich findest du eine Sammlung von Ideen, wie du Gott auf kreative Weise erleben kannst. Die Ideen sollen dich anregen, eigene kreative Zugänge der Begegnung mit Gott zu entdecken.

Material: Smartphone oder Fotoapparat

1) Mache dich auf in die freie Natur (du darfst dich auch als Forscher verkleiden ;-). 

2) Schau genau hin. Suche spannende Motive, an welchen du sonst viel zu oft vorbei gehst. 

Richte den Fokus auf kleine Dinge und mache eine Nahaufnahme. Diese vielen Häärchen an dieser Hummel! Wow!

Entdecke die Welt um dich, als wärst du das erste Mal da und staune über die Schönheit, Vielfalt, Kreativität der Schöpfung und ihres Schöpfers. 

3) Danke ihm. Geniesse seine Gegenwart. Teile Gott mit, was dir besonders gefällt.

Schreibe Gott einen Brief. 

Einen wirklichen Brief, den du am Ende in ein Couvert verpackst und wenn du willst auch adressierst (nur welche Adresse? ;-).

Schreibe ihm was dich freut.

Was dich dankbar macht.

Was dich drückt und traurig macht.

Verziehre die Ränder.

Zeichne bei Bedarf.

Geniesse.

Verpacke den Brief und nimm ihn von Zeit zu Zeit wieder hervor und lies ihn durch. Gut möglich, dass er dir zu einem Psalm und zu einer Ermutigung in schwierigen Tagen wird.

Gönn dir eine Zeit an einem Bach- oder Flussbett.

Bitte Gott, dich in deiner Kreativität zu leiten und lade den Heiligen Geist ein, dass er durch das, was du dort tust, siehst, sammelst, hörst oder baust zu dir spricht.

Beispielsweise beim Ausbalancieren von grösseren Steinen: 

Bring ihn in eine neue Position, indem du ihn (entgegen der Schwerkraft) horizontal auf einen anderen stabilen Stein stellst.

Suche so lange den Schwerpunkt und versuche, ihn auszubalancieren! 

Es funktioniert wirklich, es ist kein Trick! 

Ausser vielleicht, dass eine Delle, eine Kerbe im Stein, ein „Makel“ vielleicht gerade die Chance bietet, dass er Halt findet.

Das ist Gnade!

So kann Gott plötzlich ganz bildlich in dein Leben sprechen.

Der nächste Schritt: Setze einen zweiten grossen Stein obendrauf!

Andere Möglichkeiten sind z.B. Steine in den verschiedensten Formen und Farben (spätestens jetzt erkennst du, dass Steine höchst selten einfach nur grau sind!) zu sammeln und aneinander zu legen.

Es gibt Steine mit weissen Einschlüssen/ Linien, da kannst du das ganze Alphabet zusammensuchen und damit Wörter schreiben.

Sei einfach offen für Gottes Führung und erlaube dir, wie ein Kind ganz im Hier und Jetzt zu verweilen.

Pack dir einen alten Bilderrahmen (z.B. aus der Brocki)

Bemale die Pavatexplatte, den Bildträger mit Wandtafelfarbe. 

Alternativ kannst du auch die Scheibe im Bilderrahmen mit Wandtafelfolie überziehen.

(Vielleicht hast du aber auch die Möglichkeit, eine ganze Wand oder eine Küchenschranktür zu streichen oder zu überziehen? Es gibt hierzu verschiedene Lösungen. Beachte die Herstellerangaben auf dem Wandtafellack/ auf der Wandtafelfolie, wie du genau vorgehen musst.)

Entwerfe nun deinen ausgewählten Spruch zuerst auf Papier.

Wähle passende Schriften und Symbole, Schmuckelemente, die den Text inhaltlich unterstützen.

Wenn du noch keine Handlettering-Erfahrung hast, suche im Internet nach entsprechenden Vorlagen und lass dich inspirieren.

Es ist auch ok, eine Schrift oder Illustration abzupausen.

Am Ende soll dir der Vers oder Spruch so gefallen, dass du ihn immer und immer wieder liest!

Mit Kreidemarker oder trockener Kreide (abwischbar) letterst du deinen Lieblingsspruch auf die schwarze Fläche.

Light in the darkness!

 

Falls du eine Dusche nötig hättest (lässt sich mit dem Geruchssinn feststellen), lass diese nicht ohne eine Begegnung mit Gott vorbei gehen.

Stell dir unter dem warmen Strahl des Wassers vor, wie du nicht nur äusserlich reingewaschen wirst, sondern auch innerlich.

Danke Gott für seine grosse Liebe und das er dich rein, heilig und makellos vor sein Angesicht gestellt hat (Kol 1,20-22).

Danke ihm nun von oben bis unten für all die Wunder, welche deinen Körper ausmachen.

Falls dir ein Loblied durch den Kopf geht. Singe es frei heraus.

Geniesse die Gegenwart Gottes. 

Falls möglich, schliess dich im Zimmer oder einem Ort ein, an welchem du Platz hast, dich zu bewegen.

Spiel Musik, welche dir hilft, dich auf Gott auszurichten.

Nun lass deinen Körper reden.

Drücke durch deine Bewegungen aus, was du Gott mitteilen möchtest. 

Er sieht dich. 

Er freut sich an dir.

Bei ihm bist du sicher.

Lass es fliessen und denk nicht zu oft darüber nach wie es wohl aussieht ;-).

Hinweis: Man muss keine Tanzerfahrung haben, um Gottes Herz mit Bewegung zu berühren.

 

Mache einen kurzen oder längeren Gebetsspaziergang.

Jedoch: Nur Gebete des Dankens sind erlaubt.

Danke für die Blumen am Wegrand.

Danke für die Luft, die du atmest.

Danke für die Beine, die dich tragen.

Achte auf Vogelgezwitscher und danke dafür.

Danke für die schmeichelnde Katze die dir begegnet.

Danke den ganzen Spaziergang entlang.

Lass dich nicht vom Danken abbringen.

Suche dir einen ungestörten Ort der Ruhe.

Stelle den Timer auf 7 Minuten

Nun sei stille vor Gott.

Nicht weniger, nicht mehr.

Halte aus bis der Timer das Ende meldet.

„Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin!“ Psalm 46,11